Glückliche Kühe
im Milchviehbetrieb Mohr

Für mehr Sommerfrische im Kuhstall: Auf dem Milchhof Mohr in Callbach in Rheinland-Pfalz steht das Tierwohl im Vordergrund. Denn gesunde und entspannte Milchkühe liefern mehr und qualitativ bessere Milch. Die Entscheidung für eine frequenzgeregelte Ventilation, die bei Hitze die Luft im Stall frisch hält, fiel Landwirtin Yvette Mohr daher leicht. Für die Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme stand ihr Peter Seipel vom Danfoss Servicepartner Klebs+Hartmann zur Seite.

Almas Testbericht: Jetzt ist endlich Sommerfrische im Stall!

Hitzesommer mit Rekordtemperaturen sind auch in Europa keine Seltenheit mehr. Das spüren nicht nur Menschen, sondern auch viele Tiere. Der Klimawandel hat uns eben alle im Griff – auch uns Milchkühe. Wenn es im Sommer sehr heiß wird, kommen auch wir ordentlich ins Schwitzen. Dann träumen wir von Sommerfrische im Stall. Das hat Familie Mohr, in deren Stall ich gemeinsam mit meinen Mädels lebe, erkannt und kürzlich für mehr Wellness und ein echtes Wohlfühlklima in unserem Heim gesorgt. Hier lesen Sie meinen vorläufigen Testbericht.

Sommerfrische im Stall

Sie müssen sich das so vorstellen: Ich teile mein Heim derzeit mit 449 Mitbewohnerinnen. Wir leben gemeinsam in einer großen, offenen Anlage, die Stück für Stück in eine Wellnessoase für uns umgewandelt wird. Das ist auch gut so, denn schließlich heißt es ja immer, der Kunde sei König bzw. Königin.

Mein Tag startet für gewöhnlich früh. Nach einem ausgiebigen Frühstück am All-you-can-eat-Buffet vertrete ich mir noch kurz die Beine, bevor es Richtung Tagesentertainment geht. Neben der täglichen Karussellfahrt im Melkstand, gehört dazu auch eine ausgiebige Massage an der Bürstenrolle, eine Erfrischung im Sprühnebel an warmen Tagen und natürlich das Nase-in-den-Wind halten unter den neuen Ventilatoren im schattig-kühlen Stall. So lässt es sich auch im Sommer gut aushalten!

Diese Maßnahmen für Sommerfrische in unserem Kuhstall hält uns auch bei hohen Außentemperaturen fit und bei Laune, worauf Familie Mohr höchsten Wert legt. Als gute Mieterinnen geben wir uns dann auch extra viel Mühe und ordentlich frische Milch.

Umrichter sorgen für mehr Tierwohl auf dem Milchhof Mohr

Yvette Mohr vom gleichnamigen Milchviehbetrieb aus Callbach in Rheinland-Pfalz weiß um den Stress, den ihre Kühe im Sommer erleiden. „Das Tierwohl liegt uns am Herzen“, erklärt die Landwirtin. Dazu kommt für die Familie aber auch ein ökonomischer Schaden. Bis zu 10 Prozent weniger Milch geben Kühe, die unter Hitzestress leiden. „Kühe mögen es nicht zu warm und nicht zu kalt“, erklärt Mohr. Deshalb hat die Familie auf ihren Hof 22 Ventilatoren im Stall einbauen lassen. „Sobald die Temperatur auf über 21 Grad steigt, springen diese an und kühlen den Stall. Deshalb sind die Frequenzumrichter für uns so wichtig.“

Sommerfrische im Stall: Ein besonderer Einsatz für die Techniker

Für Peter Seipel vom Danfoss Drives Servicepartner Klebs + Hartmann aus Ludwigshafen war die Installation der 22 Frequenzumrichter vom Typ VLT HVAC Drive von Danfoss Drives ein besonderer Einsatz. „In einem Milchviehbetrieb haben wir noch nie am Schaltschrank gearbeitet“, lacht Seipel und scheucht die Fliegen davon. Aber die Anwendung faszinierte ihn, denn er sieht in der Landwirtschaft noch mehr Anwendungsfelder für die Umrichtertechnologie. „Unser Ziel ist es, eine möglich hohe Redundanz des Systems zu erreichen“, erklärt Seipel. Deshalb ist jedem Ventilator ein Umrichter im Schaltschrank zugeordnet. „Technisch wäre auch nur ein Umrichter für 22 Ventilatoren machbar gewesen, aber so gewährleisten wir einen störungsfreien Betrieb. Fällt eine Komponente aus, können wir den Umrichter schnell 1:1 im Schaltschrank tauschen.“

Wie haben die das gemacht?

Peter Seipel vom Danfoss-Servicepartner Klebs + Hartmann erklärt was bei der Planung, Installation und Inbetriebnahme der 22 Frequenzumrichter vom Typ VLT HVAC Drive von Danfoss Drives zu beachten ist. 

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Achtung Milchsäure: Besonderer Schutz durch lackierte Platinen

Sommerfrische im Kuhstall

Die Herausforderung für Seipel und sein Team waren die Motorleitungslängen von mehr als 130 m und die Umgebungstemperaturen im angrenzenden Milchkarussell, in dessen Nähe der Schaltschrank steht. „Wir haben auf eine Klimatisierung im Schaltschrank verzichtet, weil diese Umrichter bis zu 45 Grad problemlos mitmachen. Aber wir mussten eine Variante mit lackierten Platinen auswählen, denn die Milchsäure greift die Elektrokomponenten an.“

Die Familie Mohr investierte bewusst in die Technologie, um die Wartung und Instandhaltungszeiten zu minimieren und die Temperatur im Stall dauerhaft für die Tiere angenehm zu gestalten. „22 Umrichter sind natürlich die etwas kostspieligere Version, aber wir konnten auch Einsparungen erzielen. Unsere Experten verzichteten auf Displays an jedem Umrichter. Diese machen für uns hier keinen Sinn. Ein Display auf einem Umrichter reicht uns und spart richtig Geld“, berichtet Seipel.

Für ihn und sein Team entsteht in der Landwirtschaft gerade ein ganz neuer Markt. „Viele Landwirte wollen investieren, stellen das Tierwohl nach vorne und wollen aber gleichzeitig auch Energie einsparen.“

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